Beim Schwarzeis

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Vom Campingplatz in der Nähe von Bodo sind wir zur ersten Etappe auf dem Kystriksveien (Straße Fv 17) entlang der Helgeland-Küste aufgebrochen. Nach einem kurzen, eher zufälligen Stopp am bekannten Rastplatz Ureddplassen war unser erstes Ziel am Kystriksveien die Zunge Engenbreen des Svartisen (Schwarzeis)-Gletschers.

Nach einiger Wartezeit auf die dortige Fähre und der Überfahrt selbst, konnten wir uns kurz nach Mittag endlich auf den Weg zum Gletscher machen. Der Feldweg am Anfang war bequem begehbar. Der zweite Teil des norwegischen Wanderwegs war für uns ein größeres Abenteuer. Es ging über manchmal glatte, teils steile Felsen. Der Weg war zwar gut markiert, aber trotzdem standen wir einmal ratlos vor einem Abhang, weil wir an einer Markierung vorbeigelaufen waren. An einigen Stellen waren wir näher am Klettern, als am Wandern. Dafür gab es am Ziel etwas unterhalb der Gletscherzunge eine trotz Nebels beeindruckende Sicht auf das schmelzende Eis. Fast noch schöner war die Aussicht auf den türkisen Gletschersee unter uns.

Nach dem für uns ebenfalls anstrengenden Rückweg ging es nochmal zum Campingplatz Yttervik am Ranfjord, an dem wir bereits bei der Fahrt nach Norden übernachtet hatten. Die beiden Fähren, auf die wir nacheinander mussten, waren leider so getaktet, dass wir statt 3,5 Stunden, wie im Navi angegeben, 5,5 Stunden für die Fahrt gebraucht haben. So haben Konstantin und ich ca. um Mitternacht bei Dunkelheit zum ersten Mal bei dieser Fahrt unser neues Zwei-Mann-Zelt aufgebaut.

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