Schlagwort: Kystriksveien

  • Weiter auf dem Kystriksveien

    Weiter ging es zu unserer letzten Unterkunft am Kystriksveien, die wir noch spontan am Morgen gebucht haben. Nach der üblichen Fährfahrt und einer Mittagspause am sehr idyllisch am Eiterfjorden gelegenen Coop-Supermarkt Naustbukta ging es für einen Abstecher nach Rorvik auf der Insel Vikna. Dort besuchten wir das Küstenmuseum. Beim elektronischen Spiel in der Ausstellung haben wir zwar den 30-Tage-Rekord geknackt, mussten dann aber abbrechen, weil das Museum um 16 Uhr schließt. Wir hatten danach noch Zeit vor der nächsten Fähre zu unserer Unterkunft und fuhren zur alten Kirche von Naeroy nahe Rorvik. Die Kirche lag jedoch unerreichbar für uns auf einer Insel, so dass wir dann doch eine Weile auf die Fähre warten mussten.

    Von unserer Unterkunft, einem älteren, abgelegenen Haus, machten wir einen abendlichen Spaziergang an den Strand. Dabei trafen wir den lokalen Elch.

  • Auf Vega

    Am Donnerstag ging es am Vormittag mit der Fähre zur Insel Vega. Nach einer Mittagspause kletterten wir die über 1500 der Vega-Treppe zum Ravnfloget hoch. Dort gab es neben einem großen Vogel aus Stein eine faszinierende Aussicht.

    Da wir einige Zeit auf dem Ravnfloget verbracht haben, war nach dem Rückweg das Verdensarvsenter (Welterbezentrum) auf Vega, das wir ebenfalls besuchen wollten, leider bereits geschlossen. Auf dem Weg zurück zu unserer Unterkunft wurden wir dann zweimal von einem Begleitfahrzeug durch eine größere Straßenbaustelle gesteuert. Wir sind zwar erst spät angekommen, aber um neun gab es dann noch leckeres Essen im kleinen Restaurant der Unterkunft.

  • Durch den Torghatten

    Nachdem wir erst kurz vor Mitternacht am Campingplatz Yttervik angekommen waren, haben wir den Dienstag ziemlich ruhig verbracht. Wir waren in Mo i Rana, wo sich der Zweitsitz der norwegischen Nationalbibliothek befindet. Dieser ist allerdings in einem Bunker nicht öffentlich zugänglich. Hier deshalb stattdessen noch ein zweites Bild vom Ranfjord.

    Am Mittwoch ging es durch einen mehr als 10 km langen Tunnel wieder zurück zum Kystriksveien. Die Route mit den vielen Inseln und Fjorden ist absolut beeindruckend. Nach der Helgelandsbrücke folgten die nächsten beiden Fähren. Diesmal waren wir besser vorbereitet, so dass wir nicht lange warten mussen. Entsprechend kam wir am frühen Nachmittag am Torghatten an. Die Wanderung durch hat nicht lange gedauert, aber das riesige Loch im Berg hat zumindest mir ordentlich Respekt eingeflößt. Am Fuß des Berges waren dann alle außer mir noch mit den Füßen im angeblich nicht kalten Wasser.

    Danach ging es weiter zur nächsten Unterkunft im Somna Kro & Gjestegard, einem gemütlichen Motel in einem größeren (Holz-)Gebäudekomplex mit verschiedenen Einrichtungen der Kommune Somna.

  • Beim Schwarzeis

    Vom Campingplatz in der Nähe von Bodo sind wir zur ersten Etappe auf dem Kystriksveien (Straße Fv 17) entlang der Helgeland-Küste aufgebrochen. Nach einem kurzen, eher zufälligen Stopp am bekannten Rastplatz Ureddplassen war unser erstes Ziel am Kystriksveien die Zunge Engenbreen des Svartisen (Schwarzeis)-Gletschers.

    Nach einiger Wartezeit auf die dortige Fähre und der Überfahrt selbst, konnten wir uns kurz nach Mittag endlich auf den Weg zum Gletscher machen. Der Feldweg am Anfang war bequem begehbar. Der zweite Teil des norwegischen Wanderwegs war für uns ein größeres Abenteuer. Es ging über manchmal glatte, teils steile Felsen. Der Weg war zwar gut markiert, aber trotzdem standen wir einmal ratlos vor einem Abhang, weil wir an einer Markierung vorbeigelaufen waren. An einigen Stellen waren wir näher am Klettern, als am Wandern. Dafür gab es am Ziel etwas unterhalb der Gletscherzunge eine trotz Nebels beeindruckende Sicht auf das schmelzende Eis. Fast noch schöner war die Aussicht auf den türkisen Gletschersee unter uns.

    Nach dem für uns ebenfalls anstrengenden Rückweg ging es nochmal zum Campingplatz Yttervik am Ranfjord, an dem wir bereits bei der Fahrt nach Norden übernachtet hatten. Die beiden Fähren, auf die wir nacheinander mussten, waren leider so getaktet, dass wir statt 3,5 Stunden, wie im Navi angegeben, 5,5 Stunden für die Fahrt gebraucht haben. So haben Konstantin und ich ca. um Mitternacht bei Dunkelheit zum ersten Mal bei dieser Fahrt unser neues Zwei-Mann-Zelt aufgebaut.