Da es in der Nacht nochmal geregnet hatte, mussten wir unser Zelt leider, wie bereits in Yttervik, nass für die Weiterfahrt zur nächsten Hütte am Campingplatz Lyngmo einpacken. Laut der praktischen App Vegvesen trafikk sollte der Trollstigen wieder befahrbar sein, also konnte es losgehen.

Gegen 11 Uhr hielten wir am Parkplatz am Fuß der spektakulären Serpentinenstraße. Eine gute Viertelstunde und mehrere Haarnadelkurven später waren wir auf dem Plateau und genossen die Aussicht. Nach einem längeren Halt ging es weiter. Als nächstes hielten wir bei der engen, steilen Schlucht Gudbrandsjuvet an, die wir von der bereits für sich allein sehenswerten Brückenkonstruktion darüber anschauen konnten.

Nach einer kurzen Fährüberfahrt erreichten wir etwas später den Aussichtspunkt Ornesvingen. Von dort hat man eine grandiose Aussicht. Wir konnten den Geirangerfjord und Geiranger selbst mit mehreren Kreuzfahrtschiffen sehen, obwohl es regnerisch und mal mehr, mal weniger neblig war. Danach ging es auf weiteren Haarnadelkurven bergab in den Ort Geiranger, den wir kurz nach halb drei erreichten. Das dortige Norsk Fjordsenter hatte nur bis 16 Uhr geöffnet, so dass wir uns den relativ teuren Eintritt in das Besucherzentrum sparten. Die weitere Fahrt führte uns in sehr kurzer Zeit über 1000 Höhenmeter hinauf, durch einige Täler und an mehreren Seen und Fjordarmen vorbei. Gegen Ende der Fahrt mussten wir anhalten, um diesmal eine Kuh über die Straße zu lassen.
Kurz bevor die Rezeption um 20 Uhr schließt, erreichten wir schließlich unsere neue Unterkunft am See Hafslovatnet. Diesmal hatten wir eine minimal größere Hütte mit Schlafplätzen für uns alle.
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