Der Atlanterhavsvegen

Verfasst von

in

Am Donnerstag ging es mit der nächsten Autoetappe weiter. Nach einer längeren Fahrt inklusive der obligatorischen Autofähre erreichten wir zunächst Kristiansund. Durch einen Tunnel unter dem Atlantik kamen wir auf die Insel Averoya, wo wir nach einer späten Mittagspause noch einen weiteren Stopp einlegten. An der Thingstätte in Bremsnes, einem alten Steinkreis, fuhren wir erst ungewollt vorbei. Bei der Suche danach stellten wir fest, dass die Thingstätte auch in Apple Maps am falschen Ort eingezeichnet war. Trotzdem fanden wir sie schließlich gar nicht weit von der ursprünglichen Ausfahrt entfernt. Auf der Infotafel hieß es, dass an diesem Versammlungsplatz nach der Schlacht im Hafrsfjord 872 Harald Schönhaar das Haar abgeschnitten wurde, weil er König von ganz Norwegen geworden war.

Von Averoya starteten wir auf den imposanten Atlanterhavsvegen. Die Straße führt über mehrere Inseln direkt an der Atlantikküste entlang. Wegen der beeindruckenden Landschaft legten wir nochmal zwei Stopps ein und verbrachten so viel Zeit hier, dass wir erst am späten Nachmittag bei Vevang waren. Wir folgten dem Atlanterhavsvegen bis zum Ende in Bud. Danach ging es mit der nächsten Fähre zum heutigen Ziel, dem Fjellstova Orskogfjellet.

Hier hatten wir eine kleine Hütte für vier Personen gemietet. Schön war, das wir unser zusätzliches Zelt direkt daneben aufstellen konnten. Beim Kochen stellten wir fest, dass es relativ lange dauern kann Instandnudeln für 6 Personen zu kochen, wenn man dazu lauter kleine Tütchen einzeln aufreißen muss. Spät am Abend machte ich vom Campingplatz, der hinter einer Tankstelle liegt, dieses Foto von einem sehr hellen Mond.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert