Am 28. Aug. war die erste Nachricht der Tod des norwegischen Königs Harald V. Auch ohne norwegisch zu sprechen, konnte ich verstehen, dass es im Radio in den Sanitätsräumen um nichts anderes ging.
Für den Tag am Orskogfjellet hatten wir eigentlich geplant zur Vogelinsel Runde zu fahren. Am Abend zuvor hatten wir allerdings gelesen, dass die Papageientaucher dort Ende August schon weitergezogen sind, so dass wir überlegten stattdessen die für den Folgetag geplante Fahrt zum Trollstigen vorzuziehen. Beim Mittagessen im Restaurant des Campingplatzes kamen wir ins Gepräch mit der Besitzerin. Sie fragte uns auf Deutsch, was wir heute vor hätten. Dabei erfuhren wir, dass der Trollstigen wegen eines Erdrutsches während des Gewitters in der Nacht zuvor gesperrt wäre. So entschieden wir uns einem Tipp der netten Wirtin zu folgen und zu einer nahegelegenen Badestelle zu laufen.

Wir folgten, wie empfohlen, dem alten Trondhjemske Postvei. Nach einer guten halben Stunde erreichen wir bei sonnigem Wetter, aber Temperaturen von nur ca. 15 °C, etwas abseits des Weges die kleine, abgelegene Badestelle. Wie erwartet, war das Wasser ziemlich kalt, aber trotzdem gingen wir alle zumindest ein Stück hinein. Die Kinder hatten außerdem wieder viel Spaß am Steinchen werfen.

Auf dem Rückweg zur Hütte machten wir noch einen Abstecher zu dem flussaufwärts gelegenen Wasserfall Dynjafossen. Um dorthin zu kommen, mussten wir über einen kurzen, sumpfigen und matschigen Pfad, auf dem z. B. Wasser aus dem Moos lief, auf das wir traten. Gelohnt hat sich der Abstecher trotzdem sehr!
Ziemlich pünktlich, bevor das Restaurant am Campingplatz um 18 Uhr schließt, waren wir zurück und belohnten uns mit einem Softeis.












