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  • Arctic Race

    Am Tag vor unserer Abreise aus Hovden waren Sara, Konstantin, Fabian und ich bei der ersten Etappe des Arctic Race of Norway. Als wir das erste Mal davon gehört haben, dachten wir, dass es sich um eine Autorallye handelt. Stattdessen ist das Arctic Race ein viertägiges Fahrradrennen. Gefühlt war die halbe Stadt Myre mit gut 2000 Einwohnern dabei und die Stimmung war fantastisch. Wir standen direkt an der Ziellinie, die die Fahrer zweimal überqueren mussten, weil es noch eine finale Runde in Myre gab. Die Zieleinfahrt geht wahnsinnig schnell, aber selbst der letzte Fahrer wurde noch toll angefeuert.

    Heute sind wir mit der Fähre von den Vesteralen zu den Lofoten übergesetzt. Hier hat es bisher unentwegt geregnet. Statt uns Svolvaer anzuschauen, wo wir aktuell sind, waren wir am Nachmittag die meiste Zeit in einem Einkaufszentrum. Morgen geht es wieder mit der Fähre weiter nach Bodo.

  • Sonnenfinsternis am Strand

    Der Abend heute war einfach toll. Passend zur Sonnenfinsternis kam die Sonne hinter den Wolken hervor. Am späten Nachmittag sind wir zum Strand Sandvika gefahren. Dort gab es einen kleinen Bach, an dem wir schon gestern waren. Wir haben den Bach, den man im Vordergrund mit Steinen gestaut und mehrmals geflutet. Parallel haben wir die Sonnenfinsternis, die wechselnden Schatten und das faszinierende Licht am Strand erlebt.

    Am Vormittag ist ein Fischotter ein paar Meter entfernt von uns ins Meer gelaufen. Das ging sehr schnell, so dass ich nur seine Spuren im Sand fotografieren konnte.

    Die Temperaturen hier sind sehr konstant. Dafür ändert sich das Wetter schnell. Windig ist eigentlich immer und es regnet häufig. Von Nieseln bis kurzzeitigen Sturzregen hatten wir schon mehrere Varianten. Gestern waren wir bei gelegentlichem Regen in Straume. Laut Wikipedia ist das eine Ansiedlung mit 328 Einwohnern, die für statistische Zwecke als Tettsteder (städtische Siedlung) gewertet wird. Zwar gibt es in dem Ort eine Kirche, eine Schule, ein Hotel und einen Sportplatz, aber am längsten waren wir im Supermarkt.

  • Strandwetter

    Gestern haben wir Benjamins Geburtstag gefeiert. Wir waren zwar kurz unterwegs, aber es hat immer wieder geregnet und wir sind trotz Regenausrüstung nass geworden. Die meiste Zeit waren wir im Ferienhaus und haben Benjamins neues Brettspiel my little Scythe gespielt.

    Heute war das Wetter bei 10 °C wesentlich besser und das haben wir genutzt. Vormittags waren wir direkt in der Nähe am Strand Skiftesanden im Bild oben. Nachmittags waren wir erst bei einem spektakulären Aussichtspunkt mit steilen Felsen und einem kleinen Leuchtturm. Danach waren wir am zweiten Strand Finnbugsanden direkt in der Nähe. Leider liegt in der eindrucksvollen Landschaft immer wieder mal Müll herum.

  • In Hovden

    Gestern sind wir in Hovden auf den Vesteralen angekommen. Die Straße dahin ist sehr eng und führt unter anderem durch einen Steinbruch. Nach dem Abendessen waren wir noch kurz an einem der Sandstrände in der Nähe.

    Das kleine Häuschen in dem wir die nächsten Tage wohnen, ist sehr schön eingerichtet und hat, wie fast jedes Haus in dem kleinen Ort hier Meerblick. Nach Angaben unserer Gastgeber wurde das Haus ca. 1925 erbaut und ist eines der ältesten in Hovden, obwohl der Ort selbst deutlich älter ist. Die meisten Häuser hier werden inzwischen als Ferienhäuser genutzt und nur noch wenige Bewohner leben dauerhaft hier.

    Heute waren wir im nächsten Supermarkt einkaufen, der ca. 20 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Da meine Karte nicht funktioniert hat, hat letztlich Maria bezahlt. Nachmittags waren wir Hafen, direkt vor unserer Tür. Leider war das Wetter spontan sehr windig und regnerisch. Das größere Haus in der Mitte des Bildes gehört unseren Gastgebern. Unser Haus ist davon fast völlig verdeckt, aber ganz links kann man unser Küchenfenster erkennen.

  • Am Polarkreis

    Inzwischen sind wir am Ranfjord nahe am Polarkreis. Gleich brechen zu unserer letzten Etappe auf der Reise nach Norden auf. Dabei werden wir zum ersten Mal mit einer Fähre innerhalb von Norwegen fahren.

    Bei der Fahrt hierher haben wir sehr viel Fels und Wald gesehen. Wir haben zum ersten Mal mit der neuen Powerstation und einer Induktionsplatte an einem idyllischen Rastplatz gekocht, was sehr gut geklappt hat. Demnächst werden wir die Powerstation zum ersten Mal laden müssen.

  • Der erste Elch

    Heute sind wir an der E3 dem ersten Elch auf unserem Weg in den Norden begegnet. An diesem Rastplatz haben wir Mittagspause gemacht. Gesehen haben wir aber auch viele, manchmal bunte Elchschaufeln, die an Bäumen entlang der Straße befestigt waren. Beeindruckend war danach die Gegend um Trondheim mit ihren Fjorden.

    Leider hat Booking.com Sara und Konstantin aus unserer Buchung geworfen. Das Einchecken hier im Hotel war entsprechend anstrengend und der eigentlich geplante Schwimmbadaufenthalt musste deshalb leider ausfallen.

  • Fähre nach Larvik

    Gestern haben wir die meiste Zeit mit Warten auf die Fähre und auf der Fähre nach Larvik selbst verbracht. Mein erster Eindruck von Norwegen ist, dass es hier sehr viel Stein gibt. Im Großraum Oslo sind wir durch sehr viele Tunnel gefahren.

    Jetzt sind wir nahe beim Flughafen Gardermoen. Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Trondheim.

  • Zwischenstopp in Norresundby

    Das Packen und die letzten Vorbereitungen gestern haben dann nochmal länger gedauert als gedacht und heute sind wir früh losgefahren. Dafür haben wir jetzt die ersten gut 1000 km hinter uns und sind gut in Norresundby angekommen. Nach drei Folgen der Serie Lord Schmetterhemd mussten wir das Hörspiel wechseln, weil Benjamin nicht mehr wollte.

    Es ist schon deutlich länger hell hier. Die „Villa“, in der wir übernachten, ist ein kleines Häuschen. Zur Fähre morgen, die um 12:45 Uhr abfährt, ist es nicht mehr weit.

  • Ab in den Norden

    Endlich ist es so weit! Unsere große Reise nach Norwegen steht unmittelbar bevor. Morgen früh geht es mit unserem Auto, dem „alten Fritz“, ab nach Dänemark und von dort dann weiter mit der Fähre nach Norwegen.

    Die Vorbereitungen sind noch intensiver als sonst und alle sind angespannt. Das Packen dauert diesmal noch länger, weil wir neue Ausrüstung haben und noch nie eine so weite Strecke zu sechst gefahren sind, aber bald sind wir auch damit fertig.

  • Infoveranstaltung am 30.07.2026

    Momentaufnahme

    An der Infoveranstaltung von „Unser Bürgerwindrad“ gab es großes Interesse und die Paul-Metz-Halle war bei sehr hohen Temperaturen gut gefüllt. Wir hatten interessante Vorträge und eine ausführliche Fragerunde.

    Vielen Dank an alle Helfer und Besucher!