Schlagwort: Philosophie

  • Neue Freiheit

    In letzter Zeit läuft die arme Wirtschaft einfach nicht. Konsens in Deutschland ist derzeit, dass ihr geholfen werden muss. Vielleicht übersehen manche dabei, dass DIE Wirtschaft keine Person ist. Die Wirtschaft soll für die Menschen da sein und nicht die Menschen für die Wirtschaft. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig sich das ab und zu klar zu machen, um keine falschen Prioritäten zu setzen.

    Was kann also tun, um den Menschen in einer schlecht laufenden Wirtschaft zu helfen?

    Deutschland ist weiterhin ein reiches Land. Viele glauben, dass wir uns trotzdem kein bedingungsloses Grundeinkommen leisten können. Auch ein Klimageld, das die zusätzlichen Belastungen durch die CO2-Bepreisung verringern kann, ist meines Wissens nach nicht in Sicht.

    Mein konkreter Vorschlag zur obigen Frage ist deshalb eine Sozialdividende einzuführen. Wie das bedingungslose Grundeinkommen oder das Klimageld wird sie einfach an jeden in gleicher Höhe verteilt. Dabei kann sich der Betrag am Klimageld orientieren und über die kommenden Jahre steigen. Nach und nach könnten dann alle Sozialleistungen in der Sozialdividende aufgehen. Bürokratie und Verwaltungsaufwand dafür wären dann minimal.

    Zur Finanzierung können wir die fossilen Subventionen endlich streichen. 2021 wurde das Klimaschutzgesetz geändert und beschlossen, dass Deutschland 2045 klimaneutral sein soll. Da es bis noch genau 20 Jahre sind, ist es höchste Zeit ALLE Subventionen auf Öl und Gas schnellstmöglich zu streichen. Dieses Geld über die Sozialdividende an die Bürger zu verteilen wäre fair.

    Die Überschrift dieses Posts lautet neue Freiheit, weil ich überzeugt davon bin, dass dieses Vorgehen die Freiheit der Menschen von finanziellen Zwängen weit voranbringt.

    Ich bin der Meinung, das reiche Deutschland kann, und soll. sich eine Sozialdividende leisten. Wir brauchen eine friedliche Revolution unserer Demokratie um die Zivilisation und unsere Lebensgrundlagen zu schützen.

  • Schon wieder ein Post

    Das nächste Wochenende ist fast um und ich poste tatsächlich wieder einen Beitrag.

    Es gibt gerade sehr viele Nachrichten und die meisten davon sind irgendwie deprimierend. Angst, Neid und Hass haben extrem zugenommen. Ich hoffe, dass das nicht zum Normalzustand wird. Aber für die nächsten Wahlen sehe ich erstmal leider schwarz.

  • Sonntagsartikel

    Heute konnte ich mich endlich wieder mal mit unserer Homepage beschäftigen. Die meiste Zeit habe ich für die Administration verwendet. Mit diesem Text habe ich immerhin den ersten Artikel seit langer Zeit geschrieben.

    Wahrscheinlich lohnt es sich gar nicht die Homepage weiter zu betreiben, aber so ganz aufgeben möchte ich sie auch nicht.

  • Gedanken zur Starship

    Heute wurde die Starship getestet mit der hoffentlich bald Menschen zum Mars fliegen. Ich finde es fast unglaublich, dass das eine private Firma rund um Elon Musk hinbekommt und dabei die staatlichen Programme alt aussehen lässt.

    Die gesamte Raumfahrtindustrie verändert sich gerade. In dem Zusammenhang habe ich heute Morgen von einer disruptiven Technologie gelesen. Diesen Begriff disruptiv, der ja eigentlich zerstörend bedeutet, halte ich für völlig falsch. Schließlich werden großartige neue Dinge geschaffen.

    Aufgaben, die noch vor kurzem große Teile einer Branche beschäftigt haben, werden schon heute von viel kleineren Teams erledigt. Ich meine damit z. B. Elektromotoren, die die komplexeren Verbrenner ersetzen, elektronische Konten und Zahlungen, die die Banken umkrempeln, und auch AlphaFold, das die Proteinforschung revolutionieren wird.

    Volkswirtschaftlich ist es meiner Meinung nach toll, wenn Dinge plötzlich von sehr viel weniger Menschen erledigt werden können. Leider profitieren aktuell nur sehr Wenige überproportional stark von den vielen angestoßenen und unausweichlichen Veränderungen. Wir müssen uns dringend überlegen, wie wir die neuen Freiheiten weniger arbeiten zu müssen als Gesellschaft nutzen.

  • Dreibuchstabenabkürzungen

    Eine aussichtsreiche Möglichkeit um Kompetenz vorzutäuschen: Exzessive Verwendung von DBA